Aktuell: Zeit für Rosenschnitt

Es ist bereits Anfang März, die Sonne hat viel Kraft bekommen und es ist richtig Frühling geworden: also Zeit für den Rosenschnitt!

Schwierig ist es nicht, nur haben viele am Anfang Angst davor. Hier habe ich ein paar einfache Regeln zusammengefasst.
Man sollte eine scharfe, saubere Schere benutzen; stumpfe Scheren questschen den Ast, sodass der an der Schnittstelle abstribt und verunreinigte Scheren können Krankheiten übertragen.
Man entfernt:
* vergreiste, kranke und abgestorbene Triebe werden bis ins gesunde Holz
* Wildtriebe an der Wurzel
* Schwache, nach innenwachsende oder sich überkreuzende Äste

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Eine Einzelblüte ….

Danach ist es wichtig zu wissen um was für eine Rose es sich handelt:
Bei Stamm-, Edel-, Beet- und Zwergrosen braucht man Mut! Je besser man auf 3 bis 5 Augen zurückschneidet, desto schöner werden sie blühen.
Kletter- und Ramblerrosen sollte man das lieber kaum oder gar nicht schneiden, weil man ansonsten die Blüte für das kommende Jahr minimiert……..das wäre doch schade.
Englische, Wild- und Strauchrosen brauchen einen mittelmäßigen Schnitt (bitte hier in Bücher nachschlagen oder Experten fragen).
Am einfachsten sind die Flächenrosen, die man willkürlich ‘mähen’ kann.

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….und mehrere Blüten von Rosa ‘The Fairy’

Weitere Infos über Rosenschnitt kann man in diesem Link finden http://gaertnerblog.de/blog/2008/rosen-schneiden/. Da wird sehr ausführlich beschrieben (sogar was ein Auge ist und wie man das zurückschneiden macht), welche Rosen man wie und warum so, schneidet.

06. März 2015 von Sietske
Kategorien: Aktuell, Gartengestaltung, Gartenpflege | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert