Wasserleitung, Kabel und Pflanzen

 

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Die Wasserleitung die Grund zur Umplanung war

Der Bagger hat ja den Anfang mit dem Ausgraben gemacht und wir haben dann selber weiter geschuftet. Und wie das so passiert…….wir sind auf ein Rohr der Wasserleitung gestoßen. Tja und Wasserleitungen müssen nun mal wegen Frostschutz eine bestimmte Tiefe im Erdreich liegen. Oje, was nun! Das hat unsere Planung über den Haufen geworfen und wir haben alles nochmals durchgerechnet und von vorne angefangen alle Höhen neu zu definieren: keine Stufen mehr zur Meditationsgarten (was positiv ist), die Mauer unterhalb der Terrasse wird kürzer (auch gut) und überall soll jetzt 20 cm Erde extra angebracht werden (auch nicht so dramatisch). Hörte sich zuerst schlimm an, hat letztendlich positive Auswirkung.

Der Baggerfahrer hat wirklich sehr vorsichtig gegraben und trotzdem ist passiert, was immer befürchtet wird: ein Kabel ist durchgerissen! Und dann steht man ganz schön dumm da. Unser Haus ist in 1952 gebaut worden, und keiner weiß natürlich genau, wo alle Kabel verlegt wurden. Man kann richtig von Kabelsalat sprechen und zusätzlich bekamen wir ein Ratespiel, nämlich wofür welches Kabel ist. Es gab sogar noch eine Leitung im Bleimantel! Leider war das Ergebnis, dass unsere Klingel nicht mehr funktionierte. Glücklicherweise hat unser Elektriker uns hervorragend geholfen und unsere Klingel wieder läuten lassen. Weiter hat er Klarheit im Kabelsalat gemacht und es stellte sich heraus, dass wir einfach Abzweigungen von dem alten Kabel machen können um unsere geplante Wegeführung im Lichtschein aufhellen zu lassen.

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Unsere Strauchpaeonia hat überlebt

Bevor der Bagger angefangen hatte zu Graben, haben wir versucht alle Pflanzen zu retten, die wir behalten wollten. Zwei Teile im Vordergarten bleiben so viel wie möglich erstmals unbearbeitet und dorthin wurden alle umgepflanzt. Immer spannend wie gut die Pflanzen das Umpflanzen verkraften. Wir waren sehr froh mit dem milden Winter und konnten Anfang März schon umpflanzen, als die Pflanzen noch klein waren und voller Energie. Es ist relativ gut gelungen, sogar die Lagerstroemia und Strauchpaeonia haben es gut überstanden! Leider haben wir die Cistus wieder verloren und diesmal nicht durch den Frost.

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Ein Teil der geretteten Pflanzen in Gesellschaft von den angefressenen Disteln

Jetzt ist der Kampf gegen die Disteln angesagt. Die hatten sich vorher unter einer Floribunda Rose breit gemacht, da konnte man wegen ‘doppelter Stacheligkeit’ nicht so gut hinkommen. Diese Disteln haben einen großen Überlebenszwang. Ich habe festgestellt, dass jene nach wiederholtem Abbrechen der Wurzeln, ihre Strategie anpassen und nicht nur eine, sondern 2 oder in manchen Fällen sogar 3 Sprossen aus einer Wurzel wachsen lassen. Normalerweise bin ich nicht so glücklich mit Schnecken im Garten, aber jetzt bin ich sehr froh, weil meine unerwünschte Disteln anscheinend eine ihrer Lieblingsspeisen sind!  Wenn man das Bild richtig betrachtet, kann man die Disteln im sandigen Teil in der Vordergrund erkennen und sogar wie diese von den Schnecken angefressen sind.

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Die riesige Betonsteine

Diejenigen die in der Nähe wohnen, haben möglicherweise schon gesehen, dass riesige Betonsteine geliefert worden sind; was damit geplant ist, wird im nächsten Kapitel von diesem Blog erläutert.

23. Mai 2014 von Sietske
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